Kunsthandwerk

Das Kunsthandwerk steht für Unikate und Einzigartigkeit. Bei diesem Handwerk benötigt der Künstler sehr viel künstlerisches Talent, um ein Produkt herzustellen. Das Kunsthandwerk unterscheidet sich von dem Kunstgewerbe sehr, da im Kunstgewerbe die Entwürfe meist von Designern kommen und die Produkte maschinell nach diesen Entwürfen hergestellt wird und das zu jeder Zeit und in unterschiedlichen Mengenangaben. Im Kunsthandwerk sind die Entwürfe meist vom Künstler selbst gezeichnet und das Endprodukt meist per Hand hergestellt ohne das der Künstler ein Zweites in genau der Form herstellen kann. Somit sind ­dies sogenannte Unikate und werden meist hoch gehandelt im Verkauf. Ein weiterer viel entscheidender Punkt, der die beiden Handwerke unterscheidet, ist der Qualitative. Im Kunstgewerbe ist die Qualität immer dieselbe, da die Maschinen gewartet und überprüft werden, im Kunsthandwerk dagegen ist die Qualität immer unterschiedlich, aber dennoch sehr beliebt bei Sammlern. Das Kunsthandwerk gibt es erst seit dem Jahre 1647. Zu dieser Zeit entwickelte sich die bildende Kunst, die ab sofort auch gelehrt wurde an Akademien und Schulen. Seit dem Zeitpunkt ist dieses Handwerk gleichzustellen mit anderen Handwerken wie z.B. Bildhauerei, Glasbläserei, Weber oder Schnitzer und noch viele weitere. Da es nicht nur Kunst, sondern ebenfalls das Handwerk beinhaltet, dieser Begriff hebt das Handwerk sehr heraus, da es nicht nur um Kunst geht, sondern Kunst in Verbindung mit Ästhetik, den verschiedensten Materialien und den unterschiedlichsten Formen. In Deutschland wurde das Kunsthandwerk erst ab dem Jahre 1880 bekannt. Ab diesem Jahr wurden vielerorts Innungen gegründet das die Handwerke zusammenfassen und als Ganzes vertreten in der Öffentlichkeit. Heute gibt es in vielen Städten der Welt Kunstakademien um eine bestimmte Art von Kunst zu studieren, sprich erlernen. Die bekannteste Stadt darunter ist nach wie vor Paris, wo das Kunsthandwerk auch seinen Ursprung hat.